Tantiemen gehören zu den klassischen Instrumenten variabler Vergütung – werden in der Praxis aber häufig mit Boni verwechselt. Dabei haben sie eine klare arbeits- und steuerrechtliche Einordnung. Der Artikel erklärt, was eine Tantieme genau ist, wie sie sich vom Bonus unterscheidet und worauf Arbeitgeber bei Abrechnung und Vertragsgestaltung achten müssen.
Eine Tantieme ist eine erfolgsabhängige Sondervergütung, die sich meist am Unternehmensergebnis oder am individuellen Zielerfolg orientiert. Sie wird häufig Führungskräften oder leitenden Angestellten gewährt und ist regelmäßig vertraglich geregelt.

Ja. Tantiemen zählen zum steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt und müssen in der Lohnabrechnung vollständig berücksichtigt werden.
Der Anspruch entsteht, wenn:

Mit Taxmaro HR & Payroll lassen sich variable Vergütungen wie Tantiemen sauber dokumentieren, korrekt versteuern und revisionssicher abrechnen – auch bei komplexen Zielmodellen.
Die Tantieme ist keine freiwillige Prämie, sondern häufig ein fester Bestandteil der Vergütung. Wer sie falsch abrechnet oder nicht sauber vertraglich regelt, riskiert hohe Nachzahlungen und arbeitsrechtliche Konflikte.
