Portale wie Kununu, Glassdoor oder Indeed haben für Bewerber eine enorme Bedeutung. Eine schlechte Bewertung kann Bewerbungen abschrecken, das Employer Branding schädigen und langfristig den Recruiting-Erfolg mindern. Doch Arbeitgeber sind solchen Bewertungen nicht schutzlos ausgeliefert. Hier erfährst du konkret, was du tun kannst – von rechtlichen Schritten bis zu proaktivem Reputationsmanagement.
Bevor du reagierst, solltest du die Bewertung genau analysieren:
⚠️ Wichtig: Kritik gehört zum offenen Feedback – nicht jede negative Bewertung kann oder sollte gelöscht werden. Manchmal steckt wertvolles Verbesserungspotenzial darin.
Die meisten Portale wie Kununu oder Glassdoor ermöglichen es Arbeitgebern, öffentlich Stellung zu beziehen:
💡 Tipp: Ein positiver und transparenter Umgang mit Kritik kann sogar das Vertrauen potenzieller Bewerber stärken.
Du kannst eine Bewertung zur Prüfung und Löschung melden, wenn:
Vorgehensweise:
Wenn Portale die Löschung verweigern, gibt es rechtliche Optionen:
⚠️ Juristische Schritte sollten gut überlegt sein – zu aggressives Vorgehen kann als „Maulkorb-Politik“ wahrgenommen werden.
Der beste Schutz vor den Auswirkungen einzelner schlechter Bewertungen ist ein starkes Arbeitgeberimage:
💡 SEO-Hebel: Aktive Profilpflege sorgt dafür, dass positive Inhalte im Google-Ranking nach oben rutschen und negative Berichte verdrängt werden.
Bewertungsportale sind nicht nur Risiko, sondern auch Chance:
Schlechte Bewertungen auf Kununu & Co. sind nicht das Ende eines guten Arbeitgeberimages – sie können sogar eine Chance sein, Professionalität und Verbesserungsbereitschaft zu zeigen. Wer schnell reagiert, unzulässige Inhalte entfernt und proaktiv sein Employer Branding stärkt, kann negative Effekte deutlich abfedern. Mit Taxmaro lassen sich Feedbackprozesse und interne Verbesserungsmaßnahmen direkt ins HR-Management integrieren – so entsteht ein starker, glaubwürdiger Arbeitgeberauftritt.