7,30 Stunden sind nicht 7 Stunden 30 Minuten – und genau hier passieren jeden Monat teure Fehler. Der Unterschied zwischen Zeitminuten und Industrieminuten ist klein, aber folgenreich. Dieser Beitrag erklärt verständlich, wie beide Systeme funktionieren, wie man korrekt umrechnet und welche Fehler Arbeitgeber unbedingt vermeiden sollten.
Zeitminuten sind das klassische Zeitformat: 1 Stunde = 60 Minuten.
Beispiel: 2:30 Stunden = 2 Stunden und 30 Minuten = 150 Minuten.
Industrieminuten (auch Industriezeit) teilen die Stunde in 100 Einheiten. 1 Stunde = 100 Industrieminuten = 1,00 h.
Beispiel: 30 Zeitminuten = 0,50 Industriestunden.
Viele Zeiterfassungssysteme, Schichtpläne und Lohnabrechnungen arbeiten mit Industrieminuten, während Mitarbeiter ihre Zeiten meist in Zeitminuten erfassen.
Ohne korrekte Umrechnung entstehen:
Formel: Zeitminuten ÷ 60 × 100

Formel: Industrieminuten × 60 ÷ 100


Ein Mitarbeiter arbeitet täglich 7:36 Stunden (Zeitformat).
Umrechnung: 36 ÷ 60 × 100 = 60 → Ergebnis: 7,60 Industriestunden.
Nur dieses Format darf für korrekte Lohnabrechnung verwendet werden.
Mit Taxmaro HR & Payroll werden Zeitformate automatisch korrekt konvertiert – egal ob Mitarbeiter in Zeitminuten oder Industrieminuten buchen. So vermeiden Arbeitgeber systematische Abrechnungsfehler und sparen wertvolle Zeit.
Zeitminuten und Industrieminuten sind nicht identisch – auch wenn sie ähnlich aussehen. Wer falsch rechnet, zahlt Monat für Monat zu viel oder zu wenig. Eine saubere Umrechnung ist daher Pflicht für jede korrekte Lohnabrechnung.
